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Hollen

Ortsvorsteher : Meinhard Hühnken
                              Hollenerheide 54

                              Ortschaft Hollen

                              27616 Beverstedt

                              Tel.: 04748 1214

 

Fläche 1560 ha
793 Einwohner (Stand 16.11.2016)



 


Behörden und Einrichtungen

Hollen ist mit seinen 12 Ortsteilen das Dorf mit den verschiedensten Siedlungsformen. Der älteste Teil, nahe Lunestedt gelegen, ist heute noch als geschlossene Bauernsiedlung zu erkennen. 3 km entfernt davon die beiden Findorffsiedlungen Heise und Oberheise und dazu die neuere Besiedlung um den jetzigen Mittelpunkt herum. In einer Urkunde des bremischen Erzbischofs Friedrich im Jahre 1105 wird Hollen, damals noch zur Kirche in Bramstedt gehörend, erwähnt. Verkehrsmäßig erschlossen durch die Kreisstraße Heerstedt/Wittstedt. Neben den zahlreichen Vollbauernstellen gibt es eine ganze Reihe Nebenerwerbslandwirte, einige Handwerks- und Handelsbetriebe und auch in Hollen eine Vielzahl von Pendlern, die ihrem Beruf in Bremerhaven und Bremen nachgehen. Ausgedehnte Wald-, Heide- und Moorflächen laden zum Wandern ein. Ein Dorfgemeinschaftszentrum mit Turnhalle, Kinderspielkreis, Seniorenzentrum und Jugendräumen sowie eine durchgeführte Dorferneuerungsmaßnahme geben dem Ort sein besonderes Gesicht. Ein besonderer Anziehungspunkt ist das Freilichtmuseum "Jan vom Moor und Klappstau" bei der Heiser Mühle.

 

Freilichtmuseum "Jan vom Moor und Klappstau" in Hollen-Heise

Großes Interesse zeigten die Bevölkerung aus allen "Regionen" sowie auch Schulen für den geschichtlichen Ablauf der Anfangsjahre einer Findorff-Moorkolonie. Nach der Einweihung des Freilichtmuseums "Jan vom Moor und Klappstau" im Jahre 1998 kann sich jeder Interessierte nunmehr über die Arbeitsweise der ersten Ansiedler vor Ort in Hollen-Heise über das schwere und entbehrungsreiche Leben der ehemaligen Moorbauern überzeugen. Das Moor in seiner düsteren Schönheit hat schon immer die Menschen fasziniert. Anhand der Darstellung eines überdachten Torfkahns, einer mit dem damaligen Hausrat ausgestattete Moorkate, typischen Moorkultivierungsgeräten sowie einer informativen Beschriftungstafel werden die Besucher über das karge Leben in den ärmlichen, feuchten Hütten der Moorbauern naturgetreu unterrichtet. Die Initiatoren sehen sich auf Grund der vielen Besucher vor Ort bestätigt, wie wichtig es ist, der Nachwelt nicht nur die sogenannte "gute alte Zeit" aufzuzeigen.

 

 http://www.ortschaft-hollen.de