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Nachhaltigkeit

Wissen Sie, was am 4. Mai passiert?

Jedes Jahr berechnet das „Global Footprint Network“ den so genannten Erdüberlastungstag, so wohl global als auch für einzelne Länder. Am 4. Mai werden wir in Deutschland unseren Anteil an den natürlichen Kapazitäten der Erde für das laufende Jahr ausgeschöpft haben. Das bedeutet, dass wir in den ersten vier Monaten dieses Jahres mehr Kohlenstoff in Umlauf gebracht haben werden, als Wälder und Ozeane pro Jahr absorbieren können.

Wir werden mehr Fische gefangen, mehr Bäume gefällt, mehr geerntet und mehr Wasser verbraucht haben, als uns für das ganze Jahr als unser Anteil an den (nachwachsenden) Ressourcen der Erde zusteht. Ab dann machen wir Schulden bei anderen Ländern, die weniger verbrauchen und bei zu künftigen Generationen.

Das Problem ist nicht neu: Schon Anfang des 18. Jahrhunderts beschrieb der sächsische Berghauptmann Carl von Carlowitz das Problem und prägte damit den Begriff der Nachhaltigkeit. Ihm war aufgefallen, dass das sächsische Berg- und Hüttenwesen mehr Holz benötigte, als in der gleichen Zeit nachwuchs. Carl von Carlowitz schloss aus dieser Beobachtung, dass man pfleglich und „nachhaltend“ mit dem Baumbestand umgehen müsse, damit auch weiterhin Bergbau betrieben und Erze verhüttet werden können. Es ging also darum, auch langfristig Lebensgrundlagen zu erhalten und so eine lebenswerte Zukunft für kommende Generationen im Erzgebirge zu ermöglichen. Inzwischen hat sich der Begriff der Nachhaltigkeit geweitet, doch dieses zentrale Ziel ist erhalten geblieben.

Kontakt
Herr T. Hollands
Geschäftsbereich III - Bauservice

Tel.: 04747 181-25
E-Mail: hollands@gemeinde-beverstedt.de

Zimmer 112